Unser zweiter Landgang auf der Reise mit der AIDAnova führte uns nach Kristiansand, in den Süden Norwegens. Schon am Morgen zeigte sich das Wetter von seiner typisch herbstlichen Seite. Graue Wolken, feuchte Luft und immer wieder Regen begleiteten uns an diesem Tag. Doch davon ließen wir uns nicht abhalten. Schließlich wollten wir nicht nur die Städte kennenlernen, sondern auch die Natur Norwegens erleben. Also machten wir uns auf den Weg und tauchten ein in eine Landschaft, die gerade bei diesem Wetter ihren ganz eigenen Charme entfaltete. Südnorwegens Natur – rau, still und wunderschön Rund um Kristiansand zeigt sich Norwegen von einer etwas anderen Seite als im hohen Norden. Hier treffen zerklüftete Felsküsten auf kleine Buchten, bewaldete Hügel und geschützte Meeresarme. Zwischen den Felsen liegen immer wieder kleine Inseln und Schären, die für die südnorwegische Küstenlandschaft so typisch sind. Es ist eine Natur, die nicht laut und groß sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. Glatte Felsen, moosbewachsene Steine und knochige Kiefern prägen vielerorts das Landschaftsbild. Dazwischen wachsen Heidekraut, Gräser und kleine Sträucher, die sich im Herbst langsam in warme Braun- und Rosttöne verwandeln. Auch das Wasser gehört hier einfach dazu. Mal liegt es ruhig zwischen den Felsen, mal öffnet sich der Blick auf kleine Buchten und die raue Küste. Gerade bei bewölktem Himmel wirken die Farben besonders intensiv. Das dunkle Grün der Bäume, das Grau der Steine und das gedämpfte Blau des Wassers verschmelzen zu einer ganz eigenen Kulisse. Ein kleiner Einblick in die norwegische Flora und Fauna Während unseres Spaziergangs konnten wir die herbstliche Landschaft in aller Ruhe auf uns wirken lassen. Überall gab es kleine Details zu entdecken. Feuchtes Moos überzog die Steine und die letzten bunten Blätter lagen auf den Wegen. Die Bäume standen teilweise schon kahl da, während die immergrünen Kiefern weiterhin Farbe in die Landschaft brachten. Auch die Tierwelt gehört zu dieser besonderen Umgebung. Entlang der Küste lassen sich mit etwas Glück Seevögel beobachten. Gerade im Herbst wirkt die Natur oft stiller, denn viele Tiere bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Es war kein großer Ausflug mit spektakulären Aussichtspunkten. Vielmehr war es ein Spaziergang, der uns einen kleinen Einblick in die Landschaft Südnorwegens schenkte. Und genau das habe ich sehr genossen. Ich musste nicht weit wandern oder besondere Sehenswürdigkeiten erreichen. Es reichte, draußen zu sein, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und für eine Weile dem Alltag zu entfliehen. Der Regen gehörte einfach dazu und verlieh der Landschaft eine beinahe mystische Stimmung. Kristiansand bei Regen – ein Bummel durch die Stadt Als wir schließlich wieder in Richtung Stadt unterwegs waren, hatte sich das Wetter noch weiter eingetrübt. Der Regen wurde stärker und der Himmel blieb grau. Doch auch jetzt ließen wir uns die Laune nicht verderben. Zurück in Kristiansand schlenderten wir durch die Straßen und schauten uns ein wenig um. Wir entdeckten kleine Geschäfte, betrachteten die Häuser und ließen uns einfach treiben. Gerade solche ungeplanten Momente gehören für mich zu einer Reise dazu. Man muss nicht immer einem festen Programm folgen, um schöne Eindrücke zu sammeln. Kristiansand wirkte bei diesem Wetter ruhig und ein wenig verträumt. Die nassen Straßen spiegelten das gedämpfte Licht und die herbstliche Stimmung war überall spürbar. Während andere vielleicht lieber im Trockenen geblieben wären, genossen wir es, die Stadt ganz entspannt auf eigene Faust zu erkunden. Irgendwann machten wir uns schließlich wieder auf den Weg zurück zum Hafen. Die AIDAnova wartete bereits auf uns und damit ging ein weiterer Landgang unserer Norwegenreise zu Ende. Mein Fazit – Ein verregneter Tag mit besonderen Momenten Kristiansand hat mir einen schönen Einblick in die Natur Südnorwegens gegeben. Besonders die Kombination aus felsiger Küste, kleinen Buchten, moosbewachsenen Steinen und herbstlichen Farben ist mir in Erinnerung geblieben. Ich habe diesen Spaziergang sehr genossen. Er hat mir gezeigt, dass es auf Reisen nicht immer die großen Highlights sein müssen. Manchmal sind es die stillen Wege, die frische Luft und die kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Ort besonders machen. Und so bleibt mir Kristiansand als ein verregneter Herbsttag in Erinnerung, an dem ich ein kleines Stück Norwegens Natur kennenlernen durfte. Ruhig, ursprünglich und wunderschön auf ihre ganz eigene Art. Teilen mit: Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Beitragsnavigation Oslo – Meine erste Kreuzfahrt und ein Herbsttag voller Erinnerungen