Genova – ein Tag zwischen Hafen, Geschichte und mediterranem Zauber Auch in Genova hatten wir uns bewusst gegen einen gebuchten Ausflug entschieden. Wir wollten die Stadt auf eigene Faust entdecken, ohne festen Zeitplan, ohne Programm, einfach loslaufen und schauen, wohin uns unsere Füße tragen. Schon beim Verlassen des Schiffes wartete der erste kleine Wow-Moment auf uns. Wir gingen durch die wunderschöne Stazione Marittima am Ponte dei Mille. Die beeindruckende maritime Empfangshalle ist weit mehr als nur ein moderner Kreuzfahrtterminal. Das Gebäude wurde 1930 eröffnet und war einst eine bedeutende Station für die großen italienischen Transatlantikschiffe. Hier gingen Menschen an Bord, die über den Atlantik nach Amerika reisten, darunter Auswanderer, Reisende und die Passagiere berühmter Ozeanriesen. Die großzügige Architektur und die historische Atmosphäre lassen noch heute erahnen, wie viele Geschichten hier einst ihren Anfang nahmen. Und dann begann unser Spaziergang. Zu Fuß ging es hinein in die Stadt. Zunächst führte unser Weg durch die typischen Caruggi, die engen und teilweise fast schummrigen Gassen der genuesischen Altstadt. Zwischen hohen Häusern, kleinen Läden und versteckten Ecken fühlte es sich manchmal an, als würde man durch ein Labyrinth laufen. Und dann plötzlich Licht. Die engen Gassen öffneten sich und vor uns lag eine ganz andere Welt. Große Plätze, imposante Gebäude, prachtvolle Fassaden, Brunnen und breite Straßen. Genova zeigte uns immer wieder neue Facetten. Besonders schön war die Piazza della Vittoria, einer der großen Plätze der Stadt. Danach ging es weiter zur Villetta Di Negro, einer kleinen grünen Oase mitten im urbanen Genova. Der Park geht auf den Marquis Gian Carlo Di Negro zurück und wurde im 19. Jahrhundert zu einem öffentlichen Park umgestaltet. Mit seinen Wegen, Pflanzen, Grotten und der Kaskade ist er heute ein wunderbarer Kontrast zum lebhaften Stadtleben. Und genau das machte diesen Tag für uns so besonders: Wir hatten keinen festen Plan. Wir schlenderten durch wunderschöne Straßen, entdeckten kleine Geschäfte, blieben immer wieder stehen, weil irgendwo ein Gebäude, ein Brunnen oder ein Detail unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Mal führte uns der Weg durch eine enge Gasse, mal über einen weitläufigen Platz. Genova fühlte sich dabei ein bisschen wie ein großes, lebendiges Geschichtsbuch an. Eine Stadt, die vom Meer, Handel und von Seefahrern geprägt wurden. Von Menschen, die aufbrachen, ankamen und wieder weiterzogen. Unser Fazit Genova hat uns auf ganz besondere Weise überrascht. Wir haben die Stadt bewusst auf eigene Faust erkundet und genau das hat den Tag so schön gemacht. Zwischen dem geschäftigen Hafen, den geheimnisvollen Caruggi, prächtigen Gebäuden und wunderschönen Plätzen gab es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Genova – ein ungeplanter Landgang, der uns mit vielen kleinen Momenten im Herzen zurück aufs Schiff begleitet hat. Teilen mit: Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Beitragsnavigation Cannes – zwischen Meer, Glamour und kleinen Gassen La Spezia & Riomaggiore – auf eigene Faust zu den bunten Dörfern der Cinque Terre