Freiburg & ein kleiner Abstecher in den Schwarzwald Eigentlich waren wir am Nachmittag einfach auf dem Weg weiter Richtung Freiburg, als uns die Idee kam, noch einen ganz besonderen Ort im Schwarzwald anzusteuern. Im beschaulichen Ort Glottertal, die legendäre „Schwarzwaldklinik“. Wer die Serie aus den 1980er Jahren kennt, erkennt das Gebäude wahrscheinlich sofort wieder. Dieses wurde als Außenkulisse für die ZDF-Serie „Die Schwarzwaldklinik“ genutzt und wurde dadurch weit über die Region hinaus bekannt. Heute ist der Bau tatsächlich wieder bzw. weiterhin eine Klinik. Seit 2014 befindet sich dort die Thure-von-Uexküll-Klinik, eine psychosomatische Akut- und Rehaklinik. Natürlich wollten wir die berühmte Filmkulisse einmal mit eigenen Augen sehen. Da das Klinikgelände selbst nicht öffentlich zugänglich ist, führt ein kleiner Weg zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Gebäudes. Vom öffentlichen Parkplatz am Panorama-Freibad geht es zu Fuß in Richtung Klinik und über einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt. Von dort kann man aus angemessener Entfernung betrachten, ohne den heutigen Klinikbetrieb und die Patientinnen und Patienten zu stören. Zwischen dichtem Grün, Schwarzwaldhängen und ganz viel Natur wirkt das Gebäude beinahe so, als wäre man für einen Moment selbst in die Fernsehgeschichte hineingetreten. Ein kleiner Abstecher, der sich für uns definitiv gelohnt hat. Danach ging es weiter nach Freiburg im Breisgau. Und Freiburg, was für eine wunderschöne Stadt. Ich selbst war vor vielen Jahren schon einmal dort. Auch den Schwarzwald konnte ich bei Familienurlauben damals schon erleben und habe eine schöne Zeit in in Erinnerung. Eine Stadt, die gleichzeitig historisch und jung, lebendig und verträumt wirkt. Rund um die Altstadt reihen sich kleine Cafés, Restaurants, Geschäfte und Plätze aneinander. Überall sitzen Menschen draußen, unterhalten sich, trinken Kaffee oder genießen einfach das Leben. Dazu die vielen Fahrräder, die zu Freiburg gehören wie die Bächle und die rund 25.000 Studierenden, die der Stadt ihre junge und lebendige Atmosphäre geben. Besonders schön ist es, einfach ohne großen Plan durch die Altstadt zu schlendern. Durch kleine, verwinkelte Gassen, vorbei an wunderschönen historischen Häusern und Fachwerkfassaden, immer begleitet vom leisen Plätschern der Freiburger Bächle. Diese kleinen Wasserläufe ziehen sich seit Jahrhunderten durch die Altstadt und gehören heute zu den Wahrzeichen Freiburgs. Und dann steht man plötzlich vor einem der Wahrzeichen der Stadt. Dem Freiburger Münster, der imposante Turm ragt über die Altstadt hinaus und prägt das Bild Freiburgs. Rund um den Münsterplatz findet sich eine wunderschöne Mischung aus Geschichte, Architektur, Marktständen, Cafés und dem ganz eigenen Freiburger Leben. Auch die beiden mittelalterlichen Stadttore Schwabentor und Martinstor gehören zu Freiburgs besonderer Kulisse und ja, tatsächlich fährt die Straßenbahn mitten durch die historische Altstadt und sogar durch die Stadttore. Gerade wenn eine Bahn durch das alte Schwabentor fährt, treffen Geschichte und modernes Stadtleben auf ganz besondere Weise aufeinander. Freiburg ist eine Stadt zum Schlendern, Schauen und Genießen. Eine Stadt, in der man eigentlich gar keinen großen Plan braucht. Einfach treiben lassen, links und rechts schauen und immer wieder stehen bleiben. Nach ein paar wunderschönen Stunden voller Eindrücke hieß es dann aber wieder weiterfahren. Unser erster Übernachtungsstopp sollte uns über die deutsche Grenze führen, hinein nach Frankreich, nach Mulhouse. Ein kleiner Abschnitt unseres Roadtrips lag hinter uns und wieder einmal zeigte sich, dass es nicht immer die großen Sehenswürdigkeiten sind die eine Reise besonders machen. Teilen mit: Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp Gefällt mir:Gefällt mir Wird geladen … Beitragsnavigation Rückblick Barcelona