Tag 2 – Kaiserliche Gärten, goldene Kunstwerke und ein Sonnenuntergang an der Donau


Nach dem ereignisreichen ersten Tag zog es uns am nächsten Morgen hinaus an einen Ort, der wie kaum ein anderer für das kaiserliche Wien steht: Schloss Schönbrunn.

Nach einem leckeren Frühstück im Jungle Tribe Brunch & More ging es mit der Straßenbahn und U-Bahn dorthin. An diesem Tag wollten wir einfach nur den riesigen Schlosspark genießen.

Die barocke Parkanlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und erstreckt sich über mehr als 160 Hektar. Breite Alleen wechseln sich mit verwunschenen Baumreihen, kunstvoll angelegten Blumenbeeten und stillen Wegen ab. Hinter jeder Biegung wartet ein neues Fotomotiv.

An diesem Pfingstwochenende zeigte sich Wien von seiner sonnigsten Seite. Die Temperaturen kletterten immer weiter nach oben und die Sonne brannte nahezu ununterbrochen vom Himmel. Deshalb ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung:

Nehmt an warmen Tagen unbedingt ausreichend Wasser, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung mit.

Der Schlosspark ist riesig und bietet längst nicht überall Schatten. Gerade auf dem Weg hinauf zur Gloriette kann die Sonne ganz schön anstrengend werden. In der Gloriette befindet sich ein Café mit einer der schönsten Aussichten über Wien. Von hier oben eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die gesamte Schlossanlage.


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Das Schloss wirkt plötzlich fast klein, die geometrisch angelegten Gärten ziehen sich wie ein bunter Teppich bis zum Schloss und dahinter erhebt sich die Skyline Wiens.

Auf unserem weiteren Spaziergang begegneten wir immer wieder prachtvollen Brunnen und Wasserspielen. Der wohl beeindruckendste ist der Neptunbrunnen, der direkt am Fuße der Gloriette liegt. Etwas versteckter liegt der elegante Obeliskbrunnen.

Im Park selbst findet ihr auch den Tiergarten Schönbrunn, der 1752 gegründet ist und damit der älteste noch bestehende Zoo der Welt



Goldene Meisterwerke im Schloss Belvedere

Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Weg zu einem weiteren Höhepunkt unserer Wien Reise.

Bereits Wochen vor unserem Urlaub hatten wir die Eintrittskarten für das Obere Belvedere reserviert und das kann ich euch wirklich nur empfehlen.


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Das Belvedere zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Symmetrisch angelegte Blumenbeete, kunstvoll geschnittene Hecken, elegante Wasserbecken und zahlreiche Skulpturen verbinden das Untere und das Obere Belvedere miteinander.



Doch so schön die Gartenanlage auch ist, der eigentliche Grund unseres Besuchs wartete im Inneren.

Ein Bild von Gustav Klimt: Der Kuss . Ich liebe die Kunst von Gustav Klimt. Seine Werke haben etwas Zeitloses, sie erzählen Geschichten von Liebe, Nähe und Vergänglichkeit und wirken gleichzeitig modern und geheimnisvoll. Natürlich kennt man Der Kuss aus Büchern, Kalendern oder dem Internet, aber davor zu stehen, ist etwas völlig anderes.

Nicht nur Der Kuss, sondern auch viele weitere Werke von Klimt, Claude Monet und Edvard Munch machen das Belvedere zu einem absoluten Muss für Kunstliebhaber.

Wiener Prater – Lebensfreude seit Generationen

Wenn ihr Wien gemeinsam mit Freunden oder der Familie besucht, solltet ihr euch unbedingt Zeit für den Wiener Prater nehmen.

Der Prater blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Das Wahrzeichen ist natürlich das berühmte Riesenrad, dass sich seit 1897 langsam über die Dächer Wiens dreht. Doch der Prater ist weit mehr als nur ein Freizeitpark.

Hier findet ihr nostalgische Karussells, Achterbahnen, Geisterbahnen, Spielbuden, gemütliche Biergärten, Restaurants und jede Menge süße Versuchungen, vom klassischen Langos bis zur Zuckerwatte.



Ein Sonnenuntergang an der Donau

Es gibt Momente auf Reisen, die man nicht planen kann, einer dieser Momente erwartete uns am Abend auf der Reichsbrücke.

Die Brücke verbindet beide Seiten der Donau und bietet einen wunderbaren Blick über den Fluss. Das Licht tauchte die Donau in warme Gold- und Orangetöne. Kleine Wellen glitzerten auf der Wasseroberfläche, Radfahrer fuhren gemächlich vorbei und an den Ufern saßen Menschen und genossen die frühsommerliche Stimmung. Genau dafür liebe ich das Reisen.


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Von Julia

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