Bella Italia! Nur wenige Städte verbindet man mit diesen zwei Wörtern, Neapel gehört aber definitiv dazu. Und das nicht nur weil dort laut Meinungen einiger die Pizza erfunden wurde, sondern auch wegen dem Charme der Stadt, den Menschen, dem Verkehr und ja… sogar dem damit verbundenen Lärm.

Wie auch die letzten Tage ging es am Vormittag für uns nach dem Frühstück individuell von Bord. Es war der zweite Besuch in Neapel, zuletzt waren wir oben auf der „ Castel Sant’Elmo“, dieses Mal sollte es nur ein wenig zu Fuß durch die Stadt gehen.

Der Anleger ist relativ zentral an der Stadt gelegen, man ist sehr schnell im Stadtleben angekommen. Nach Ankunft an Land ging es dann erstmal die Küstenstraße links raus bis zum „Pizzofalcone“, oder auch „Monte Echia“ genannt. Dabei handelt es sich um einen Hügel auf den man entweder von der Stadt aus zu Fuß hoch kommt. Oder man nimmt den im Fels eingebauten Aufzug, welcher pro Person und Fahrt 1,50 Euro kostet (Kartenzahlung möglich). Oben hat man dann einen wundervollen Blick auf die Bucht vor Neapel und den Vesuv. Wenn man sich dann vor Augen führt das dieser Vulkan noch aktiv ist und eines Tages erneut ausbrechen könnte oder wird… und sieht dann die tausenden von Häuser unten drum herum, da macht man sich dann doch schon Gedanken.

Als Weg nach unten vom Aussichtspunkt aus wählten wir die Straße und gelangten zu Fuß so durch die typisch italienischen Gassen schnell zum „Piazza del Plebiscito“. Hier findet man die Kirche „San Francesco di Paola“, die in ihrer architektonischen Form an das Pantheon in Rom erinnert.

Nicht weit davon entfernt befindet sich noch die „Pizza Brandi“, die wohl älteste Pizzeria der Welt. Hier soll 1889 von Raffaele Esposito die Pizza in der uns heute bekannten Form hergestellt worden sein, der im Auftrage für König Umberto I und seiner Frau „Margherita“ ein Gericht kreieren sollte. Wer eine echte neapolitanische Pizza probieren möchte, der hat dafür in den typischen italienischen Restaurants genügend Gelegenheiten.

Weiter zurück Richtung Hafen führte der Weg nach noch vorbei an der Galleria Umberto I, einer Einkaufspassage mit zwei sich kreuzenden Armen, überdacht mit Glasdächern und in der Mitte durch eine beeindruckende Glaskuppel.

Während unseres Spaziergangs durch Neapel hielt das Wetter diesmal durch, bei der Rückkehr zum Schiff folgte aber leider wieder auch der Regen. Das großzügig mit Geschäften eingerichtete Kreuzfahrt – Terminal kann dann aber auch nochmal zum Shoppen genutzt werden, hier findet man neben Textilien auch natürlich genügend Souvenirs für Zuhause.

Neapel… immer eine Reise wert!